Magen-Darm

Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl, Darmkrämpfe, Reizmagen, Reizdarm

Was können Sie tun, wenn der Bauch rumort, der Magen drückt, der Darm Abgase erzeugt und der Stuhlgang mühsam oder zu flüssig ist?

Die ausreichende Bildung von Magensäure ist entscheidend für alle nachfolgenden Verdauungs- und Stoffwechselprozesse.
Testen Sie bei Sodbrennen, ob Sie zu viel oder zu wenig Magensäure haben. Probieren Sie beide Varianten aus:
a) Trinken Sie ein Glas Wasser mit 1/4 Teelöffel Backnatron (z.B. Kaisers Natron) bei auftretenden Beschwerden. Wenn die Symptome besser werden, ist es ein Zeichen für zu viel Magensäure.
b) Trinken Sie ein Glas Wasser mit 1 Esslöffel Apfelessig bei auftretenden Beschwerden. Wenn die Symptome besser werden, ist es ein Zeichen für zu wenig Magensäure.

Hinweis 1: Die Ursache von Sodbrennen ist zu 80 Prozent durch zu wenig Magensäure bedingt!
Hinweis 2: Mit dem Alter nimmt die Magensäureproduktion ab. In höherem Alter wird ein Magensäuremangel wahrscheinlicher.
Hinweis 3: Menschen mit Blutgruppe A bilden von Natur aus weniger Magensäure als der Bevölkerungsdurchschnitt.
Hinweis 4: Bei anhaltendem Stress wird weniger Magensäure produziert und die Verdauung wird schwächer.
Hinweis 5: Sodbrennen und Magen-Darm-Symptome können auch durch andere Einflüsse entstehen (z.B. Gallenprobleme).
Hinweis 6: Mineralstoffmängel können ursächlich sein. Eine Oligoscan-Messung in meiner Praxis gibt Ihnen Klarheit.
Hinweis 7: Eine Stuhluntersuchung führt zur Ursache von Verdauungs- und Stoffwechselbeschwerden.

Empfehlung: Lassen Sie bei Sodbrennen, Oberbauchbeschwerden oder Magen-Darm-Beschwerden unbedingt die Ursache abklären und behandeln, um weiteren Folgesymptomen vorzubeugen. Dies können u.a. Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Infektanfälligkeit sein. Mit Ihrer Ernährung können Sie viel für Ihren Magen-Darm-Trakt tun. Lassen Sie sich beraten.

Der Magen-Darm-Trakt ist von zentraler Bedeutung für Ihre Gesundheit. Er verrichtet seine Arbeit am besten in entspanntem Zustand. Bei anhaltendem Stress wird die Tätigkeit stark reduziert – es wird weniger Magensäure gebildet und der gesamte Verdauungstrakt weniger durchblutet. Das kann auf Dauer weitreichende Folgen haben:
-> Es kann zur unvollständigen Verarbeitung der Nahrungsbestandteile mit Gärung, Fäulnis und Gasbildung im Darm kommen.
-> Der Darm ist durchzogen von Nervengeflechten, die in direktem Kontakt zum Gehirn stehen. So können Magen-Darm Beschwerden Gedächtnisstörungen und Missstimmungen bis hin zu Depressionen nach sich ziehen.
-> Eine unvollständige Verdauung begünstigt zudem das gefürchtete Leaky Gut-Syndrom, den durchlässigen Darm. Nahrungsmittel gelangen durch die Darmschleimhaut in das Blut und werden dort zu Recht als Fremdkörper erkannt und vom Immunsystem bekämpft. Allergien, Unverträglichkeiten, Müdigkeit und Abwehrschwäche können daraus entstehen.

Es lohnt sich, schon bei geringen Anzeichen von Magen-Darm-Störungen gegenzusteuern. Rufen Sie mich an, ich berate Sie gern.